Früher gingen …

20161208_123549.jpgFrüher gingen die Menschen immer in die Wüste, oder auf einen hohen Berg, oder weit in die Einsamkeit um sich dort selbst zu finden.

Ich kann das nicht machen, ich weiß nicht ob das heute überhaupt noch machbar ist, denn für mich wäre das der falsche Weg und eine Flucht vor meiner Arbeit.

Aber ich kann in die innere Wüste gehen, meine innere Einsamkeit leben und sehen was dann passiert.

Denn ich bin voll mit dem Schmutz dieser Welt und ich merke wie sie mich krank macht. Ich rauche zu viel, esse zu viel, bin stundenlang im Internet und schütte literweise Kaffee in mich rein.

Und deshalb spüre ich mich selbst und meine Bestimmung nicht mehr. Ich weiß zwar noch was sie ist, aber ich spüre sie nicht mehr.

Und so gehe ich wieder in meine innere Einsamkeit und um zu sehen wer ich bin.

Ich rauche nicht mehr. Gehe nur mehr selten ins Netz. Schütte meinen Geist und meine Seele nicht mehr mit all den Drogen voll die die Welt uns heute so leichtfertig anbietet.

 

Einer der ersten Lektionen die die Adepten immer lernen mußten war es zu fasten. Den Körper wieder gesund und frei zu machen. Denn nur dann kann sich auch der Geist erholen.

Fasten auf jeder Ebene.

Fasten beim Essen. Beim Trinken. Beim Internet, bei billiger Unterhaltung, bei ungesunden Menschen, bei allem mit dem die Welt mich zudröhnt.

Denn ich will das alles gar nicht wirklich.

Wer von uns möchte sich schon unwohl in seiner Haut fühlen? Wer von uns möchte denn wirklich stundenlang vorm Computer oder vorm Fernseher sitzen? Wer von uns möchte denn seine Zeit mit Menschen verbringen die einem schlecht tun?

 

Ich nicht mehr.

 

Es braucht sechzig Sekunden um seinen Geist zu ändern. Es braucht sechzig Minuten um sein Leben zu ändern. Es braucht sechzig Tage um seine Seele zu ändern.

 

So kurz.

Sechzig Sekunden um sich zu entscheiden was man will. Um sich zu entscheiden daß man seinen Weg gehen will weil einem das Leben ansonsten umbringt.

Sechzig Minuten um alles in Rollen zu bringen. Alles wegzuwerfen was einem schlecht tut. Einen Stundenplan aufzustellen. Allen mitzuteilen was jetzt kommt und was alles nicht mehr geht.

Sechzig Tage damit die Seele sich erholt und sich an das neue Leben gewöhnt.

 

So kurz.

Sechzig Tage!

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