Ich hasse es …

20170315_133201.jpgIch hasse es immerzu krank zu sein.

Immerzu Schmerzen, immer müde und ohne Kraft.

Immer Tabletten, Kaffe und Tabak um die Tage zu überstehen.

Und immer die Augen voller Tränen.

 

„Nachts kann ich oft nicht schlafen,

Das Leben tut weh,

…“ (H. Hesse)

 

Ich kann nicht mehr schlafen. Hundemüde lege ich mich ins Bett nur um mich stundenlang in den verschwitzten Laken zu wälzen. Und dann aufzustehen und ruhelos durch das Haus zu wandern.

Wozu?

Mein Kopf tut weh. Meine Gliedmaßen schmerzen, seit Jahren.

 

Wieso lächeln die Menschen? Wieso gibt es Menschen die lachen und ihres Lebens froh sind?

Ich weiß nicht wann ich das letzt mal gelacht habe.

 

Und wann ich das letzte mal ohne Schmerzen war. Stunden schon. Aber Tage? Oder eine Woche?

Ich kann mich nicht erinnern.

 

„Nachts kann ich oft nicht schlafen,

Das Leben tut weh,

…“

 

Das Leben tut weh.

Das Leben tut weh.

Das Leben tut weh.

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13 Gedanken zu “Ich hasse es …”

  1. Kopf hoch Thomas! Drück die Gefühle auch in deine Musik aus und weine auch. Das tut gut! Du schreibst sehr gut, und ich würde mich freuen, irgendwann deine Gitarre zu hören! Hoffentlich gibts die Möglichkeit auch audio in dein Blog hier einzubauen. Ich finde ‚Wunder Geschehen‘ von Nena ermutigend – ‚Immer weiter – immer weiter geradeaus.‘

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    1. Danke lieber Lee. Nena finde ich super. Und weinen hilft wirklich, nur verkneif ich mir es meist aus Selbstschutz.

      Und ich versuche gerade meinen Blog neu aufzusetzen, auch damit ich mal Videos reinstellen kann, aber mit der Technik klappt es noch nicht so ganz …

      Gefällt 2 Personen

  2. Lieber Thomas..! Wovon du schreibst kenne ich. Manchmal ist das Gedicht der einzige Strohhalm, durch den ich atmen kann. In letzter zeit half mir immer Sokrates: Fokussiere all deine Energie nicht auf das Bekämpfen des alten, sondern auf das Erschaffen des Neuen… weiß nicht, ob dir das hilft – einen Versuch ist es wert…
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Simone. Ja, das hilft und ist auch sehr schön. Das Problem dass ich immer habe ist dass wir immer durch die Brille dessen sehen was wir erlebt haben und deshalb auch nicht wirklich etwas Neues …

      Aber jetzt im schreiben merke ich dass das nur eine Ausrede ist um mich nicht der Wirklichkeit zu stellen. Danke dafür!

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  3. So traurig, so düster…..
    du schreibst gut, traurig und düster.
    Es ist gut die Gedanken hinauszuschicken.
    Es hilft dir ein wenig mit anderen seine Pein zu teilen. Es kann helfen wenn andere deinen Schmerz erahnen. Versuche weiterhin diesen Schmerz in positive Kreativität zu wandeln.
    Schreibe, spiele, weine….

    …und stelle dich dann irgendwann der Wirklichkeit.

    Ich wünsche dir ein Leben ohne Schmerz, ein Lachen ohne Verkrampfung und eine Zeit aufrichtiger Liebe

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    1. Hallo Dietmar.

      Danke für Deine starken Worte. Und ja, es hilft die Gedanken zu teilen, sie hinauszuschicken. Es ist wie ein Seelenbad das heilt.

      „… und stelle Dich dann irgendwann der Wirklichkeit!“

      Danke dafür. Ja, da bin ich gerade dabei.

      Thomas.

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  4. Zum Schlafen tut autogenes Training gut , gibt verschiedene Videos auf youtube dazu. Dem was weh tut, sollte man sich stellen. Das Weinen zu unterdrücken ist ein falscher Selbstschutz. Raus damit und die Seele erleichtern. Am besten irgendwo in der freien Natur. Unter dem weiten Horizont relativiert sich vieles von selbst

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    1. Hallo ArZu und danke daß Du hier ein wenig mitliest.

      Ich habe autogenes Training schon versucht. Aber es ist mir zu langweilig. Genauso wie Yoga und Shiatsu und so weiter.

      Und es stimmt, draußen relativiert sich so vieles. Ich merke gerade daß ich schon seit Jahren nicht mehr wirklich in den Bergen war. Seltsam, früher war ich immer dort. Oder wenigstens regelmäßig.

      Seltsam. Wie kann man solche Dinge vergessen? Aber danke dafür, ich glaube ich muß mir kurz was notieren damit ich wieder in die Berge komme … 🙂

      Thomas.

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  5. Das Leben tut weh. Und doch gibt es diese Momente voller Licht. Seelenwärmende Momente. Wie Morphin vertreiben sie den Schmerz und lassen unser Ich schwingen. Keine Disharmonien. Es sind diese Momente, die uns hoffen lassen. Die uns antreiben. Die uns aber auch erkennen lassen, was den Schmerz in uns auslöst. Den des Körpers und den der Seele.

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    1. Ja, ich kenne diese Momente von früher, auf der Bühne, wenn ich spiele und die Menschen mitschwingen und ins Träumen kommen. Und ich vermisse das so sehr. Ich weiß nicht ob es jemals wieder sein wird, aber ja, ich weiß was Du meinst.

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