Junge Menschen …

IMG_20160912_103143.jpgJunge Menschen sehen uns an und lächeln mitleidig. „Sieh Dir mal das Doppelkinn an, he, sieh, den sein Schmerbauch, und der Schwabbelarsch, und wie der raucht und vor dem Fernseher abhängt.“ Und sie lachen.

Aber sie verstehen es nicht.

 

Wenn man älter wird dann baut man Mauern auf. Mauern aus Fressen, Alkohol, Tabak oder billiger Unterhaltung. Um nicht mehr leiden zu müssen.

Es ist nicht so daß wir gerne fett und krank wären. Oder rauchen und saufen weil es uns Freude bereitet.

Aber wenn wir das alles nicht mehr tun dann würden wir wieder die Stimme in uns hören. Und wir würden wieder den Schmerz spüren. Über alles was wir verloren haben, all unsere Träume, all unsere Hoffnungen auf ein geglücktes Leben. Und vor allem die Hoffnung darauf daß es jemals wieder anders wird.

 

Wenn man jung ist dann hat man es leicht. Man spürt einen wichtigen Teil seiner Seele, einen Teil der eigenen Wahrheit. Und ist sich sicher daß das Leben Zeit und Raum für alle Träume bereitstellt. Irgendwann.

Und dann? Wie Bomben schlagen die Erfahrungen in unsere Seelen ein. Wir sind dem Leben schutzlos ausgeliefert und können nur noch schweigend daneben stehen. Und unsere Mauern hochziehen.

 

Um den Schmerz nicht mehr zu spüren. Um nicht zu merken daß man innerlich längst tot ist. Daß man kein wirkliches Leben mehr lebt sondern nur noch funktioniert und eine Rolle spielt.

Und dann liegt auf dem Totenbett. Sieht zurück und weint.

 

Wie würden wir leben wenn wir glücklich und zufrieden wären? Und auf dem allein uns bestimmten Weg? Würden wir uns dann noch kaputt machen? Fressen, saufen, uns zu Tode rauchen? Unser Gehirn mit billiger Unterhaltung zuschütten?

 

Ich will nicht mehr warten bis es besser wird. Ich will nicht mehr warten bis ich irgendwann in der Zukunft glücklich bin um dann mit all dem aufzuhören. Ich hab keine Zeit mehr zu warten denn ich glaube daß es nie mehr besser wird. Ich warte schon so lange.

 

Ich will nicht mehr warten bis ich glücklich bin, nicht mehr warten daß sich mein Leben ändert. Sondern ich will jetzt alles wegtun was nicht Leben an mir ist. Alle Süchte, alle Ängste, alles von dem ich weiß daß es nicht mein Ich ist.

Und heute damit anfangen.

Um mich wieder einmal zu spüren. Wenigstens einmal im Leben noch mich selbst zu spüren.

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41 Gedanken zu “Junge Menschen …”

  1. Das,Thomas, ist ein guter Vorsatz: alles zu lassen, was nicht deins ist, oder anders ausgedrückt: mit leichtem Gepäck reisen. Man muss auch nicht allen Ballast zugleich fallen lassen. Jeden Tag ein bisschen reicht auch, um höher zu fliegen und weiter schauen zu können.

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    1. Hallo Maddin.

      Ich bin eher einer der alles umreißt und wegräumt um dann zu sehen was da noch wächst. Aber ich glaube auch daß das eine gute Idee ist. Ich weiß zwar nicht ob ich jemals wieder fliegen kann, aber weiter schauen wär ja schon schön …

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    1. Hallo Susanne und danke daß Du hier ein wenig liest!

      Ich glaube als erster Schritt schon. Wenn ich mal alle Süchte wegräume, alles Harte und Verschüttete an mir dann kann ich wieder mal durchatmen, um mich sehen und sehen was noch da ist und wohin ich gehen will, oder überhaupt noch kann.

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      1. Hallo Susanne. Ja, ich bin dran. Ich glaube am schlimmsten sind immer die Entscheidungen und sich dann ernst nehmen.

        Und ja, das dann auch durchhalten, aber das ist dann nur mehr Arbeit …

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  2. Wow, woher weißt du, wie ich fühle und was ich denke? Lass mich wissen, ob dein Wille gesiegt hat. Oder ob es eine Anwandlung war, wie ich sie ab und an erlebe, bevor die Müdigkeit mich wieder übermannt. Nein, Müdigkeit ist nicht das richtige Wort. Eher Hoffnungslosigkeit mit einer Note Resignation.

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    1. Hallo und schön daß Du mir schreibst. Danke dafür.

      Und ja, das kenne ich auch. Aber ich will nicht mehr. Ich will nicht mehr daß es nur eine Anwandlung ist. Ich weiß schon daß ich manchesmal müde sein werde. Und hoffnungslos. Aber das bin ich sowieso und ich will nicht mehr daß mich das hindert.

      Und ich glaube daß das Schreiben hier sehr gut als Korrektiv ist. Denn lügen kann ich nicht. Und ich kann nicht etwas schreiben was ich nicht lebe.

      Also bin ich fast gezwungen etwas zu tun.

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  3. Alles ist doch Leben.. nur unterscheidet sich die Form sehr stark in der es auftritt.
    Ich denke die schlimmsten Dinge werden der kleinen Seele zugefügt, Manchmal schon im Bauch der Mutter und leider sehr oft wenn sie auf die Welt gekommen ist und funktionieren soll, wenn sie zurecht gebogen wird mit Erziehungsmaßnahmen,…. zum glück ändert sich da langsam was…

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    1. Ja und nein. Ich glaube das Thema ist so komplex und schwierig.

      Ich glaube auch daß den jungen Menschen die schlimmsten Dinge angetan werden. Es ändert sich langsam etwas, ja, aber ich glaube vor allem an der Oberfläche. Heute werden sie eher manipuliert als hingedruckt, aber im Endeffekt ist es dasselbe daß sie nur funktionieren sollen.

      Und ich finde es heute sogar schlechter als früher, nicht wegen der Eltern sondern wegen der Gesellschaft. Und weil ich Angst habe daß die Kindheit wieder verschwindet, daß die Kindheit wieder endet wenn sie alt genug zum Arbeiten oder Einkaufen sind.

      Was ich aber meinte ist daß man in jungen Jahren mehr Hoffnung hat, daß man mehr Energie hat, und das man an sich glaubt und daran daß alles gut und schön wird. Und dann funktioniert das auch eine Zeit lang, bei manchen vielleicht sogar sehr lange. Aber irgendwann holen einem die Dinge wieder ein, und dann fängt man an mit einer Zigarette, oder einem Bier, um zu vergessen, oder darüber zu lache. Und dann geht es weiter.

      Und irgendwann sitzt man dann da. So wie ich jetzt …

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      1. Ja, das ist das christliche Gedankengut ..diese ganze Story mit der Hoffnung, ich glaub ich war auch recht Hoffnungsfroh in jungen Jahren… in der Hinsicht mag ich inzwischen den Buddhismus mit seinem Prinzip der Hoffnungslosigkeit viel mehr weil es der Wahrheit ins Auge blickt und man sich dann nicht mehr betäuben muß… wobei das ja immer eine Wahl ist. Aber klar wo hat man schon gelernt wie man mit Gefühlen umgeht, wer weiß schon wie er seine eigenen Bedürfnisse befriedigt.. usw.
        Weißt Du mit dem besser werden meine ich Bewegungen wie die „Argerecht Bewegung“ z.b. insgesamt wird ja vel Gewalt angewendet… soviel Gewalt ist ja einfach ganz normal, diese ganzen Grenzüberschreitungen Kindern, Jugendlichen und ihrer Integrität gegenüber. Später findet man das auch auf gewissen Ämtern wieder… wir kommen ale aus einem System der Gewalt und das hat uns sehr geprägt… sich betäuben ist auch eine form von Gewalt gegen uns Selbst und unser innerstes.
        Ich glaub die bücher von Byron Katie wären auch was für Dich, Kopf hoch! Auf die Trauer und den Schmerz, die wollen auch einfach nur gefühlt werden. LG

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      2. Herrscht im Buddhismus das Prinzip der Hoffnungslosigkeit? Ich habe mich nicht sehr viel damit beschäftigt, aber so hatte ich das nicht im Kopf.

        „Sich selbst betäuben ist auch eine Form der Gewalt gegen sich selbst.“ Autsch, das hat gesessen. So habe ich das noch gar nie gesehen, ich werde mir das aufschreiben und an die Wand hängen, denn das stimmt!

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      1. Mit der Spur meine ich dein Folgen, denn so wurde die Fährte zu deinem Blog gelegt. Weiterhin schrieb Elvira in einem ihrer Blogbeiträge von deinem Blog, das war eine weitere gelegte Spur.

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      2. Das ist aber nett. Da bekam ich gar keine Nachricht oder so …

        Bis ich das System und das Bloggen und alles rundherum verstanden habe bin ich alt und grau.

        Bis ich das System und das Bloggen und alles runderh

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  4. Ich finde diesen Beitrag sehr interessant. Denn bei mir war es genau umgekehrt. Als junger Mensch war ich völlig neben mir. Ich wusste nicht wohin, woher und ich wollte lieber sterben als weiterleben. Je älter ich wurde, desto klarer konnte ich sehen und spüren, wohin es für mich gehen könnte. Erwachsenwerden ist nach dieser Erfahrung weniger eine Frage des Verlustes von Kindheit, als der, Verantwortung zu übernehmen. Hoffnung ist gut. Aber es will auch etwas für die Hoffnung getan werden. Es geht nicht ums funktionieren. Das habe ich auch eine Weile geglaubt. Für mich ging und geht es um Freiheit. Gewalt ist ein Teil des Menschseins, nicht des Systems. Wir müssen uns, zumindest denke ich das, an uns selbst abarbeiten, nicht an anderen. Oder besser: erst und immer wieder an uns, dann oder gleichzeitig am System, bzw. an der Gesellschaft.

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    1. Danke für Deine Antwort, Stephanie.

      Was ich sagen wollte war daß viele Menschen in der Jugend eine bestimmte Art von Wahrheit spüren. Wieso weiß ich auch nicht, vielleicht die Hormone, vielleicht ist das auch evolutionstechnisch so vorgesehen, vielleicht ist es auch einfach leichter weil man keine Verantwortung gegenüber der Welt empfindet. Jedenfalls glaube ich daß wir in diesem Alter ein Bild von der Welt sehen wie sie sein könnte, von unserer Welt, und sehr viel Energie und einen großen Willen das auch zu erreichen.
      Auch wenn das vielleicht etwas Blödes ist.
      (letztens habe ich etwas Lustiges gelesen: wieso sollten wir uns an unsere Jobs gebunden fühlen, die hat ja ein Jugendlicher ausgesucht … )

      Ich meinte damit nicht die Kindheit sondern das Alter ab etwa siebzehn bis Anfang zwanzig. Vielleicht stimmt das auch nur für mich oder für die Erfahrungen die ich mit Freunden gemacht habe.

      Und ich gebe Dir vollkommen Recht das Erwachsenwerden mit der Übernahme von Verantwortung zu tun hat. Das war für mich als Musiker immer so schwer. Bei uns, jedenfalls so wie ich aufgewachsen bin und nach meinen Erfahrungen auf der Universität etc., waren Musiker / Künstler immer mit dem Bild der Boheme behaftet. Musiker sind unerwachsen, können nicht mit Geld umgehen, haben keine Ahnung vom Leben. Und ich kämpfe noch immer damit diese Bilder aus mir auszubrennen, einfach weil sie so dumm sind und so sehr der Wahrheit widersprechen wie kaum etwas anderes.

      Zum Thema Gewalt ist ein Teil des Menschseins nicht des Systems würde ich gerne noch einmal genauer und intensiver mit Dir sprechen. Ich glaube das nämlich nicht! Können wir per mail oder auf fb oder wie auch immer?

      Thomas.

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      1. Danke für die umfassende Antwort! Ich bin Kunsthistorikerin. Ich denke, ich bin mit ähnlichen Vorurteilen groß geworden wie Du als Musiker. Vielleicht sollte man nicht dagegen ankämpfen. Sondern seinen Weg gehen. Vorurteile (Urteile überhaupt) sind manchmal auf so eine komische Art die falschen Wegmarken. – Was das Thema Gewalt angeht. Ich kann das noch nicht wirklich besprechen. Weil ich selber noch dabei bin, diese Frage zu klären. Aber um Deine Anmerkung aufzunehmen: ich kenne kein System, bei dem es keine Gewalt gibt. Und wiederum keine Menschen, die nicht in einem System oder eben in einer wie auch immer gearteten Gesellschaft leben. Oder woran denkst Du?

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      2. Hallo Stephanie.

        Ich weiß nicht ob es ein System gibt in dem es keine Gewalt gibt.

        Aber ich habe mich früher ein wenig mit der Urgeschichte der Menschen befasst. Und mir so meine Gedanken dazu gemacht. Ich weiß es nicht mehr genau, aber es waren so wenige Menschen auf der Welt daß es eher ein Zufall war daß die Spezies überlebt hat. Und ich denke mir daß die Menschen damals in einer feindlichen Umwelt viel mehr auf Kooperation angewiesen waren als auf Konflikt, ja daß sie sich Konflikte eigentlich gar nicht leisten konnten, einfach weil sie so wenige waren und es um den Erhalt des Stammes oder wie auch immer ging.

        Die Theorie stammt übrigens nicht von mir, aber leider weiß ich nicht mehr von wem. Aber sie klingt in meinen Ohren ziemlich stimmig.

        Und ein Gedanke der nicht ganz dazu passt, aber vielleicht irgendwie doch: wie anders hätte die Geschichtsschreibung ausgesehen wenn nicht Schimpansen zuerst entdeckt und erforscht worden wären sondern Bonobos und ihre Art der Konfliktlösung?

        Thomas.

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  5. Ich habe gerade einen flashback angesichts der großen Verzweiflung, die ich bei dir spüre. Gerade aus diesem Grund möchte ich hier antworten. Manchmal muss man radikal sein in seinen Entscheidungen, wenn man etwas an der Basis verändern will. Ich habe in meinem Leben mehrmals von vorne begonnen. Dabei war es für mich sehr wichtig, den Schmerz, die Trauer, die Widersprüche meines Selbst und die grenzenlose Angst nicht zu verdrängen, sondern sie zu benennen und dann erbarmungslos hindurchzugehen, um beides nicht immer weiter mit mir herumzuschleppen. Und wenn sie wiederkommen – das tun sie, oft in anderer Form -, mache ich es wieder genauso. Einige der wiederkehrenden Geister/Dämonen gehören auch zu unserem Leben, das musste ich anerkennen. Jedenfalls für mich war diese Einsicht hilfreich.
    Ich weiß ja nicht, wie alt du bist. Meine Kinder erlebten den Zusammenbruch ihrer Welt in jungen Jahren, als eine ihrer Schwestern starb. Der eine, an den ich jetzt gerade denken muss und der sich am schwersten damit tat, ins Leben zurückzufinden, hat im letzten Jahr mit knapp 40 sein Abitur nachgemacht, um sich zu beweisen, dass er dazu in der Lage ist. Seit ungefähr vier Jahren würde ich ihn als glücklich und zufrieden bezeichnen. Nicht durchgehend, aber vorwiegend.
    Ich bin nicht sicher, ob meine Geschreibsel dir weiterhilft, aber ich wünsche es mir sehr.
    Wenn du magst, schau einmal auf den Blog von Svea Kerling und ihr Buch Svea Kerling meets E. A. Poe.

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    1. Hallo Caroline. Ja, da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich habe alles viel zu lange verdrängt, vor allem den Schmerz und die Angst. Na gut, die Angst verdränge ich noch immer, jedenfalls zeitweilig, aber ich stelle mich dem Schmerz und allem was hochkommt. Nicht immer, aber immer öfter.

      Und vielleicht gehören einige Dinge zu uns dazu, leider, aber vielleicht ist das einfach so. Und vor allem die Trauer daß das so ist. Und daß uns das alles angetan wurde und wir damit leben müssen.

      Ich kann mir gar nicht vorstellen wie schlimm es ist wenn jemand stirbt der einem nahe ist.Wie alt waren Deine Kinder? Falls die Frage nicht zu intim ist, ansonsten kannst Du mir gerne eine mail schreiben: thomasstiegler@gmx.at

      Jedenfalls finde ich es super daß Dein Sohn die Matura nachgemacht hat.

      Und ja, Deine Worte helfen, wahrscheinlich mehr als Du Dir vorstellen kannst!

      Thomas.

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      1. Hallo Thomas,
        zuerst einmal bin ich froh, dass meine Zeilen dir etwas bringen.
        Unsere Tochter war beinahe 9 Jahre lang schwer an Lupus E. erkrankt. Als die Krankheit mit 12 Jahren plötzlich ausbrach, waren ihre Geschwister knapp 10, 15, 17 und 21 Jahre alt. Es war eine furchtbare Zeit der ständigen Bedrohung, in der wir mehrmals im Jahr um ihr Leben fürchten mussten.
        Alles Gute für dich, und natürlich kannst auch du dich über Email bei mir melden – caro.

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  6. Es gab sicher Zeiten, in denen die Mauern und Ausflüchte in Süchte wichtig waren. Überlebenswichtig. Und nun sind sie Gewohnheit. Ich begab mich als Kind schon dorthin. Wir kennen uns gut aus darinnen. Aber wir beschränken uns. Der Schmerz ist ein Teil des Lebens wie die Freude. Und alle Nuancen dazwischen. Das ganz Leben – jetzt – bedeutet für mich auch ihn anzunehmen. Aber eben nicht nur ihn.

    Anzuerkennen, dass das alles einmal wichtig war und es dann gehen zu lassen, weil sie jetzt nicht mehr gebraucht wird, war und ist mein Weg damit. Ich bin schon gespannt darauf, wie Deiner aussieht.

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    1. Hallo Anna.

      Du hast mich gerade sehr getroffen. Wenn es weh tut ist es wahrscheinlich wahr, nicht?

      Ja, meine Süchte und Ausflüchte sind Gewohnheiten! Mein Körper hat sich daran gewöhnt, mein Geist und meine Seele.

      Mann tut das weh. Und ist das wunderbar erleichternd.

      Vielleicht brauch ich sie ja gar nicht mehr. Ich muß darüber nachdenken.

      Thomas.

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  7. Lieber Namensvetter Thomas.

    Du scheinst zu denen zu gehören, die ich in meiner Jugend beneidete. (Heisst es „benied“?)
    Ich war viel traurig, suchte vergeblich „Sinn des Lebens“, konnte den Albereien meiner Altersgenossen wenig abgewinnen, hatte wenig Motivation, rumzumachen mit blöd reden und tanzen mit Mädels, die ich eh nicht besonders mochte. Du genossestes Solches? Das ist gut toll prima.

    Heute scheint es umgedreht? Du suchst und findest statt Speck nur Krümel? Ich bin nicht äusserlich reich, doch fühle mich ziemlich sicher und geborgen.

    Warum sage ich das. Ich sage es darum: Dass ich mich heute gut fühle, das habe ich mir erarbeitet. Arbeit an meinem Innenleben.
    Nö, ich brauche dazu weder Guru noch Lehre noch Christus noch irgend eine andere Aeusserlichkeit. Mensch ändert sich, wenn er sich selber ändert.
    So du dich heute etwas verloren und nicht so gut fühlst….du kannst es ändern. DU kannst es ändern.

    Love.

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    1. Ja, danke für das schöne Bild. Ich finde statt Speck nur Krümel.
      Dabei muß man aber nachdenken ob es hier überhaupt noch Speck gibt!
      Und ob ich Speck mag?!

      Aber ich weiß schon was Du meinst, und Du hast sicher Recht.

      Und das mit dem erarbeiten, der Arbeit am Innenleben, da gebe ich Dir aus vollsten Herzem Recht. Ich versuche das schon seit ich denken kann.

      Nur ändere ich mich immer wieder sehr stark, will ich mich immer wieder sehr stark ändern, je nachdem was ich lerne und wie ich die Welt sehe und wo der Weg mich neu hinführt.

      Daher ist es manchesmal etwas schwierig. Aber ja, ich kann es ändern.

      Danke!

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  8. Und noch:

    Graphisch ist das Bild hier top, wunderbar.

    Für micht Altknacker aber ist das Lesen der weissen Schrift auf dem kontrastreichen Hintergrund beschwerlich.
    Gedenke der Alten, bitte!
    hahaha.

    Äh, könntest dir bb zum Vorbild nehmen? ich habe wahrlich lange getüftelt und ausprobiert, bis ich bb grafisch einigermassen dort hatte, wo ich es wollte.
    Weisser Hintergrund ermüdet enorm. Bild im Hintergrund ebenfalls. Also Unifarbe im Hintergrund, welche ruhig wirkt.

    Gratistipp für 100 Oiro.

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    1. Danke, die 100 Euronen werde ich Dir mal überweisen!

      Und ja, Du hast wieder einmal Recht. Aber das war / ist eine Gratisseite und so ging es am schnellsten und einfachsten.

      Aber ich bin gerade dabei meinen Blog neu aufzusetzen und werde dabei auch an Altknacker denken … 🙂

      Thomas.

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